Der Kartoffel-Turm

Kartoffeln lassen sich auf kleinstem Raum ziehen, wenn man das Beet in die Höhe statt in die Breite baut. Der Kartoffel-Turm passt auf jeden sonnigen Balkon. Ernten kann man ungefähr die sieben- bis achtfache Menge der gesetzten Kartoffeln.

Hohes Gefäss aus Plastik mit einem Aufbau aus Maschendraht und Jute
Bildlegende: Schicht für Schicht wird dieser Turm in den nächsten Wochen aufgefüllt. srf

Tipps von «Ratgeber»-Gärtnerin Silvia Meister:

  • Das Gefäss sollte 60 bis 80 cm hoch sein und einen Durchmesser von mindestens 40 cm haben.
  • Unten muss das Gefäss Schlitze oder Löcher haben, damit das Wasser ablaufen kann.
  • Zuunterst wird eine Schicht Tonscherben, Tonkugeln oder Ähnliches eingefüllt, damit keine Staunässe entstehen kann.
  • Über dieser ersten Schicht kommt eine gut 30 cm dicke Schicht Erde, mit Kompost vermischt.
  • Auf der Erde-Kompost-Schicht werden je nach Grösse drei oder mehr Saatkartoffeln verteilt.
  • Diese Saatkartoffeln mit 10 cm Erde zudecken und Hornspäne oder einen anderen Dünger darüber streuen.
  • Sobald das Kraut eine Höhe von 20 cm erreicht hat, wieder 10 cm Erde auffüllen und düngen. Diesen Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen.
  • Sonniger Standort, regelmässig giessen.
  • Von Zeit zu Zeit auf Kartoffelkäfer und Blattläuse kontrollieren und diese von Hand abstreifen.
  • Für den Balkon besonders geeignet sind frühe Sorten.
  • Der Kartoffel-Turm funktioniert auch mit Süsskartoffeln.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Doris Rothen