Der richtige E-Reader für mich

Konsum

Das gute alte Papierbuch hat durchaus seinen Reiz. Viele Leseratten sind mittlerweile aber umgestiegen auf den E-Reader, das kleine Gerät, mit dem man Bücher elektronisch lesen kann. Wir sagen Ihnen, wann sich ein solcher Reader lohnt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Eine Person hält eine Tasse und den E-Reader in der Hand.
Bildlegende: Der E-Reader bietet eine gute Alternative für diejenigen, die Zuhause keine Bücher mehr stapeln wollen. Colourbox

Muss es ein E-Reader sein? Tut es nicht auch mein Tablet?

Die Vorteile des Tablets liegen auf der Hand: Im Gegensatz zu den meisten E-Readern, die die Schrift nur schwarz-weiss anzeigen können, haben Tablets ein Farbdisplay. Hinzu kommt, dass man mit ihnen gleichzeitig im Internet surfen, Mails abrufen und vieles mehr kann.

Wer oft und viel liest, bekommt die Nachteile des Tablets aber schnell zu spüren: Die Augen ermüden viel schneller und der Akku hält ebenfalls nicht lange durch. Für Leseratten macht daher ein E-Reader mehr Sinn.

Worauf sollte man beim Kauf eines E-Readers achten?

Der E-Reader-Markt wird von zwei Geräten dominiert: Kindle und Tolino. Sie bieten Geräte zwischen 70 und 360 Franken an. Je mehr Komfort man will, umso mehr bezahlt man auch. Aus technischer Sicht sind sich diese die E-Reader von Kindle und Tolino sehr ähnlich. Der grosse Unterschied liegt beim Buchshop:

  • Kindle ist der E-Reader von Amazon. Wer sich für dieses Gerät entscheidet, wird künftig sämtliche Bücher nur bei Amazon kaufen können. Das Angebot des Buchgiganten ist jedoch riesig und vor allem Liebhaber der englischen Lektüre kommen hier auf ihre Kosten. Hinzu kommt, dass der Amazon-Onlineshop sehr einfach zu bedienen ist und die Bücher in der Regel etwas günstiger sind. Dafür verfolgt Amazon unser Leseverhalten sehr genau. Wer Privatsphäre hoch einstuft, ist hier falsch.

  • Tolino-Besitzer können ihre Lektüre bei verschiedenen Onlineshops downloaden. Dazu gehören Thalia, Orell Füssli und Weltbild. Ausserdem sind auch verschiedene Bibliotheken mit Tolino verbunden. Die Ausleihe von E-Books ist hier also auch möglich.

Fazit:
Wer es gerne einfach und komfortabel hat, schafft sich einen Kindle an. Wer sich nicht an einen Shop binden möchte und Privatsphäre schätzt, legt sich einen Tolino zu und betreibt dafür etwas mehr Aufwand.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Maria Kressbach