Diabetes: Der Blutzucker-Test schafft Klarheit

In der Schweiz gibt es ungefähr 400'000 Diabetiker. Oft ist es der Durst, der Betroffene zum Arzt treibt; oder das vermehrte Wasserlassen. Dass man auf dem besten Weg ist, zuckerkrank zu werden, merkt man häufig nicht, sagt «Ratgeber»-Arzt Thomas Kissling.

Arzt nimmt Patient Blut am Finger ab.
Bildlegende: Je länger ein Diabetes nicht erkannt wird, umso grösser die gesundheitlichen Schäden. Colourbox

«Ab 40 Jahre sollte man sich vielleicht doch einmal den Blutzucker messen lassen», sagt Thomas Kissling. Wer familiär vorbelastet ist, sollte sich sowieso dem Piecks in den Finger stellen. «Die familiäre Vorbelastung oder das Verhalten des Patienten sind meistens für den erhöhten Blutzucker verantwortlich.»

Generell gilt für die Erkennung eines Diabetes: Je länger eine Zuckerkrankheit nicht behandelt wird, umso grösser ist die Chance, dass die gesundheitlichen Schäden nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Indizien für eine Zuckerkrankheit können sein:

• Starker Durst
• Häufiges Wasserlassen
• Müdigkeit, Schlappheit, Abgeschlagenheit
• Trockene juckende Haut
• Familiäre Vorbelastung
• Starkes Übergewicht verbunden mit Bewegungsmangel bei einem Alter über und unter 40 Jahren

Redaktion: Regula Zehnder