Die optimale Vorbereitung auf eine Velotour

Eine gute Planung schont die Beine: Wer seine Velotour gut vorbereitet und bei der Ausrüstung Ballast abwirft, kann während der Fahrt viel Kraft sparen. Veloprofi und Reisejournalist Dres Balmer verrät seine besten Tipps für die Vorbereitung auf eine Velotour.

Velofahrer von hinten.
Bildlegende: Was gibt's schöneres als eine Velotour! KEYSTONE

«Nicht zu viel mitnehmen», lautet das oberste Credo von Veloprofi und Reisejournalist Dres Balmer. Wer auf eine Velotour geht, sollte Ballast abwerfen - nicht nur im Gepäck, sondern auch am Fahrrad. Ständer, Schutzblech, Licht - das alles braucht es laut Dres Balmer nicht. «Am besten fährt man sowieso tagsüber und mit Schutzblechen wird man einfach später dreckig und nass bei Regen.» Unbedingt mit ins Gepäck gehört für ihn Velokleidung. Die sei einfach bequem, praktisch und schone den Po.


Dres Balmer hat aber noch ein paar weitere Tipps für eine gute Vorbereitung:

  • Besser vier gleich grosse (60 Liter-)Taschen auf beide Räder verteilen, als zwei überdimensionale Taschen auf dem Gepäckträger befestigen. So verteilt sich das Gewicht besser.
  • Auf Lenkertasche verzichten, ist unpraktisch. Wertsachen kann man dafür vorne links verstauen, diese Tasche kann man beim Halt ganz einfach lösen und mitnehmen.
  • Beim Kauf des Zeltes auf das Gewicht achten, es gibt mittlerweile kleine und leichte Zelte, die in einer Velotasche Platz haben.
  • Keine Kochausrüstung einpacken. So spart man beim Gewicht und lernt im Restaurant nette Menschen kennen.
  • Vor der Reise Velo in Service bringen.
  • Sich auf dem Velo auf die Tour vorbereiten. Dann sind die Schmerzen am Po bereits weg, bis man zur Reise aufbricht.

Autor/in: Sandra Witmer, Moderation: Joëlle Beeler