Digitale Planetarien

Die neue Version von «Google Earth» lässt seit kurzem auch einen Blick in das Sternenzelt zu. Mit der neuen Funktion «Sky» kann man Ausschnitte des Sternenhimmels mit enormer Detaildichte vergrössern.

Von einzelnen Himmelskörpern kann man zudem Fotografien des Weltraumteleskops «Hubble» betrachten.

Der Google-Blick ins Universum ist aber leider nicht so faszinierend wie der Blick auf die Erde. Wir stellen darum zwei interessante Alternativen vor, mit denen sich der Nachthimmel ebenfalls vom Computer aus betrachten lässt.

Die Gratissoftware «Celestia» stellt unser Sonnensystem und unsere Galaxie, die Milchstrasse, in drei Dimensionen dar. Im Gegensatz zu «Google-Sky» kann man mit «Celestia» regelrechte Reisen zu entfernen Sternen unternehmen. Zudem kann man mittels Zeitanimation den Himmel in Bewegung versetzen und einzelnen Himmelskörpern auf ihren Bahnen folgen. Höchst Faszinierend!

Wenn man sich vor allem dafür interessiert, was genau an unserem Nachthimmel zu sehen ist, dann leistet die ebenfalls kostenlose Software «Stellarium» gute Dienste. «Stellarium» zeigt dem Betrachter auf dem Computerbildschirm zu jedem Zeitpunkt ein exaktes Abbild des Sternenhimmels - unabhängig von Aufenthaltsort oder Datum. Dazu gehört auch eine schöne Darstellung der Sternbilder inklusive Beschriftung.

Alle drei Programme können gratis heruntergeladen werden und es gibt sie in Versionen für Windows, Linux und Macintosh.

Autor/in: Ladina Spiess im Gespräch mit Lucius Müller