Erektionsstörungen: Wenn der Mann nicht kann

Über Probleme beim Sex sprechen wir nicht gerne. Dabei wäre es dringend nötig. Erektionsstörungen können nämlich Vorboten für schwerere Krankheiten wie Herzgefässerkrankungen, Diabetes oder Rückenmarkschäden sein.

Erektionsstörungen sind in den meisten Fällen organisch bedingt.
Bildlegende: Erektionsstörungen sind in den meisten Fällen organisch bedingt. istockphoto

Schätzungsweise 400'000 Männer in der Schweiz leiden unter Erektionsstörungen, meist in der zweiten Lebenshälfte. In 70 Prozent der Fälle ist die Ursache organisch. Der psychische Druck, der auf dem Mann lastet, ist also nicht das Hauptproblem.

«Ärzte sprechen von einer erektilen Dysfunktion, wenn bei einem Mann seit sechs Monaten der Penis nicht mehr richtig steif wird und mindestens 70 Prozent der Versuche, Geschlechtsverkehr zu haben, erfolglos blieben», erklärt Androloge Christian Sigg.

Christian Sigg gibt im «Ratgeber» Tipps, was man selber gegen Erektionsstörungen tun kann und erklärt, wann man spätestens einen Arzt aufsuchen sollte.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Brigitte Wenger