Erythrit: Ein moderner Zuckerersatz

Erythrit ist nicht nur ein Zuckerersatz, er schmeckt auch wie Zucker. Kein Nachgeschmack wie Stevia. Keine Kalorien wie Xylit. Abführende Wirkung hat er auch erst, wenn zu grosse Mengen davon verzehrt werden. Nachteil: Er ist teuer und hat nur eine 70 prozentige Süsskraft. Deshalb: Höher dosieren.

Viele Würfelzucker
Bildlegende: Zucker wird grossen Feind der Menschen: Wir werden immer dicker. Die Nahrungsmittelindustrie wird bald - ähnlich wie die Tabakindustrie - mit Klagen konfrontiert werden. Colourbox

Nächstens wird es der Nahrungsmittelindustrie an den Kragen gehen. Wie einst der Tabakindustrie wird sie sich wohl bald mit Klagen konfrontiert sehen, weil wir vor lauter Zucker immer dicker werden und die Risikofaktoren deshalb zunehmen. Von den Gesundheitskosten ganz zu schweigen.

Die Nahrungsmittelindustrie sucht fieberhaft nach Alternativen zum Zucker. Ein relativ neuer ist Erythrit:

  • Erythrit eignet sich zum Kochen und Backen.
  • In warmen Getränken ist Erythrit besser löslich.
  • Erythrit gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen.
  • In geringen Mengen kommt er auch in Käse, Trauben, Birnen oder Melonen vor.
  • Erythrit wird aus Mais- oder Weizenstärke gewonnen.
  • Erythrit ist ideal für Leute, die kalorien sparen wollen und es nicht so sehr süss mögen.
  • Erythrit ist auch für Diabetiker geeignet, da es den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.
  • Die gefürchteten Heisshungerattacken nach dem Konsum von Süssem bleiben bie Erythrit aus.
  • Wer es süss mag muss Erythrit um einen Viertel höher dosieren.
  • Erythrit lässt sich nicht karamelisieren.
  • In sehr grossen Mengen kann Erythrit abführend wirken. Es wirkt aber weniger abführend, als andere Zuckerersatzsstoffe.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Regula Zehnder