Fünf wichtige Tipps zum Thema Wanderstöcke

Mit Wanderstöcken bewaffnet strömen viele Menschen in die Berge. Oft sehen diese Wanderer etwas unbeholfen aus. Denn vielfach sind die Wanderstöcke falsch eingestellt. Das Resultat: Schulter- und Rückenschmerzen. Fünf wichtige Punkte für die persönlichen Wanderstöcke.

Menschen, die mit Wanderstöcken wandern.
Bildlegende: Gehören bei vielen Wanderern zur Grundausrüstung: Wanderstöcke. Colourbox

    Die richtige Grösse

    • Der rechte Winkel ist massgebend: Dazu Stöcke mit Griff auf den Boden stellen. Nun bildet der Unterarm einen rechten Winkel zum Ende des Stockes.

    Wander- oder Walkingstöcke?

    • Zum Wandern werden Wanderstöcke benutzt, zum Walken Walkingstöcke. Walkingstöcke sind länger als Wanderstöcke und lassen sich vielfach in der Länge nicht verstellen. Walkingstöcke haben auch keine Spitze am Ende, sondern einen Gummi.

    Carbon oder Alu?

    • Carbon ist ein Hightech-Material und viel leichter als Alu. Carbon-Wanderstöcke sind jedoch teurer als Alu- Wanderstöcke.

    Griff: Kunststoff, Kork oder EVA-Schaum?

    • Kunststoff ist schwer, man schwitzt schnell und es gibt schneller Blasen. Kork bietet ein angenehmes Griffgefühl, speckt allerdings mit der Zeit etwas ab und ist relativ schwer. EVA-Schaum ist ein Hightech-Material: sehr leicht, griffig, angenehm und eher bei teuren Stöcken zu finden.

    Der richtige Teller

    • Im Sommer der kleine Teller, im Winter der grosse. Die Teller am Ende des Wanderstocks können ausgewechselt werden. Heute gibt es auch Teller in Einheitsgrösse, damit diese im Winter nicht mehr gewechselt werden müssen. So ist der Wanderstock auch im Winter für Schneeschuhtouren geeignet.

    Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Marcel Hähni