Game-Klassiker vom letzten Jahrhundert auch heute noch spielen

«Donkey Kong», «Bubble Booble», «Pac-Man» und «Arkanoid» sind Spiele aus den 80er-Jahren und für viele von uns ein Stück Jugend. Dank Online-Emulatoren und Konsolen-Replikas sind die Game-Klassiker heute lebendiger denn je.

Ein verpixeltes rotes Auto auf einer Strasse.
Bildlegende: «Out Run», Rennspiel-Klassiker von Sega. ZVG

Die Grafik ist mies, pixelig und die Steuerung simpel, dennoch macht es Spass, die kultigen Games zu spielen. Die meisten werden keine Hardware von damals mehr im Keller stehen haben.


So kommt die Spielfreude dennoch zurück:

  1. Im Internet suchen. Zum Beispiel nach «Titel des Spiels» und «Play online», z.B. «Crystal Castles Play Online». So landet man auf Seiten, auf denen man das Game spielen kann.
    Viele der Spiele findet man auch direkt in der grossen Arcade-Sammlung von Archive.org
    Vorteil: Die einfachste Variante
    Nachteil: Einige der Websites bewegen sich im rechtlichen Graubereich und müssen Spiele wegen Urheberrechtsverletzungen wieder entfernen.
  2. Emulator installieren
    Für die Heimcomputer aus den 80er-Jahren gibt es Software-Emulatoren, die die damaligen Rechner auf heutige PCs bringen.
    Atari ST: Hatari
    C64: Vice
    Amiga: WinUAE
    Vorteil: Man hat den Computer von damals auf seinem heutigen Rechner
    Nachteil: Installation kann komplex sein und man muss sich die Software (die Spiele) zum «Computer» ebenfalls herunterladen
  3. Replik einer Game-Konsole kaufen, z.B. den Nintendo Classic Mini. Er hat 30 Nintendo-Klassiker an Bord.
    Vorteil: Einfach und vom Retro-Gefühl her fast wie damals.
    Nachteil: Beschränkung auf die Spiele des Herstellers, mit rund 100.- Franken eher teuer, das Kabel von der Konsole zum Controller ist zu kurz, das Gerät ist ausverkauft und nur noch gebraucht erhältlich. Immerhin steht seit kurzem aber mit der Super Nintendo Classic Mini eine Replik aus der 90er in den Geschäften.
  4. Eine Retro-Konsole selber bauen mit einem Raspberry PI. Die Anleitung dazu gibts hier.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Reto Widmer