Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen

Gartenarbeit kann in den Rücken gehen. Mit wenig Wissen und ein paar Hilfsmitteln lässt sich der Rücken schonen.

Gartenarbeit muss nicht Rückenschmerzen verursachen.
Bildlegende: Gartenarbeit muss nicht Rückenschmerzen verursachen. Keystone

Generell ein gutes Rezept gegen Rückenschmerzen ist Abwechslung: Bücken, stehen, herumlaufen, lockern. Und erst dann wieder bücken. Zudem kann es helfen, wenn man Gartenarbeit geniesst und sie nicht als Arbeit betrachtet.

Muss man doch schwere Sachen heben, soll man dies mit der richtigen Technik tun:

  • Beim Heben den Rücken gerade halten und die Kraft aus den Beinen oder den Armen holen.
  • Schwere Lasten am Bauch tragen und möglichst nahe am Körperschwerpunkt halten.
  • Schwere Objekte zu zweit tragen.

Ziehen statt heben

Um das Tragen von schweren Dingen ganz zu vermeiden, gibt es gute Alternativen. Man kann für den Transport eine Schubkarre benutzen oder schwere Säcke mit einem Sackrolli verschieben. Muss ein Erdhaufen verschoben werden, lohnt es sich womöglich, die Erde auf einen Plastik oder auf ein Tuch zu leeren und dann  mit dem Plastik zu ziehen anstatt zu tragen.

Um Bücken generell zu vermeiden, eignen sich folgende Alternativen:

  • ein Hochbeet bauen
  • mit langstieligen Werkzeugen arbeiten
  • zum Jäten auf ein weiches Kunststoffkissen knien
  • Johannisbeere oder Stachelbeere in Bäumchenform setzen und dadurch aufrecht ernten

Moderation: Joëlle Beeler, Redaktion: Jürg Oehninger