Grippe erwischt: So stecken Sie andere nicht an

Medizin

Sie ist da und hat schon einige ins Bett gehauen: Die Grippe. Fürs Impfen ist es jetzt zu spät. Aber es gibt ein paar Vorsichtsmassnahmen für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende. Denn ein Grippepatient steckt im Schnitt einen bis anderhalb andere an.

Bei Grippe: Umfeld meiden!
Bildlegende: Bei Grippe: Umfeld meiden! Colourbox

Thomas Kissling, Ratgeber-Hausarzt hat folgende Tipps:

  • Eine Grippeimpfung macht jetzt, wo die Grippe sich ausbreitet, keinen Sinn mehr. Ausnahme: Risikopatienten (chronisch Kranke).
  • Fühlt sich jemand schlapp und «grippelig», besser zu Hause bleiben, statt das ganze Büro anzustecken.
  • Achtung: Schon vor Ausbruch der Grippe ist man ansteckend – und eine Woche lang nach Ausbruch.
  • Menschenansammlungen meiden.
  • Hände waschen!
  • Ein Mundschutz schützt nicht den Grippepatienten, sondern dessen Umfeld.
  • Bei Kontakt mit alten Leute oder körperlich geschwächten besser Mundschutz tragen, wenn man «grippelig» ist, oder erst eine Grippe hinter sich hat.
  • Bei Spital- und Altersheimbesuchen: Hände beim Eintreten desinfizieren! Ist man selber körperlich angeschlagen: Mundschutz verwenden.
  • Kinder besser zu Hause lassen. Ihre Immunabwehr ist noch nicht voll entwickelt und sie sind anfälliger auf Grippe und deshalb auch ansteckender.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Regula Zehnder