Hitzepickel den Kampf ansagen

Ausgerechnet im Sommer, wenn man Haut zeigt, bilden sich unschöne, kleine Pickel. Sie sind weiss oder rot und mit Flüssigkeit gefüllt. Und sie können schon mal jucken oder ein bisschen wehtun. Hitzepickel sind keine Allergie und keine Akne: Die Bläschen entstehen durch verstopfte Schweissdrüsen.

Frau mit weitem Kleid am Meer.
Bildlegende: Weite Kleider helfen gegen Hitzepickel. Colourbox

«Sie kommen und sie gehen auch wieder», sagt Delphine Perruchoud, Dermatologin am Berner Inselspital. Ein dermatologisches Problem sind sie nicht. Und ansteckend sind sie auch nicht.

Aber man kann etwas dagegen tun: Hitzepickel treten häufig bei warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit auf. Im Sommer ist es deshalb ratsam, so die Ärztin, nicht zu eng anliegende Kleider zu tragen. Gerade bei hohen Temperaturen ist es wichtig, atmungsaktive, lockere und luftige Kleidung zu wählen.

Sind Hitzepickel hartnäckig oder man neigt stark zu den Sommerbläschen, empfiehlt die Expertin Körperpuder oder eine zinkhaltige Tinktur zu verwenden. Wichtig ist, dass die Haut trocken ist. Deshalb rät die Dermatologin Menschen mit Neigung zu Hitzepickeln auch von zu fettigen Körperlotionen ab, diese können die Schweissdrüsen zusätzlich verstopfen.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Regula Zehnder