Im Netz bezahlen wir mit unseren Spuren

Digital

Wenn wir uns im Internet bewegen, schauen uns dutzende von Kameras über die Schulter, sogenannte Tracker. Ihnen überlassen wir einen Rattenschwanz an Daten – und erhalten im Gegenzug kostenlose Dienste und personalisierte Werbung. Wer das nicht möchte, ist aber nicht ganz hilflos.

Beim Surfen schauen uns Dutzende von Kameras, so genannte Tracker, über die Schulter.
Bildlegende: Beim Surfen schauen uns Dutzende von Kameras, so genannte Tracker, über die Schulter. SRF

Um Tracking zu unterbinden, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Installation eines Blockers wie Ghostery, uBlocking Origin, Cliqz oder Privacy Badger
  • Die Sendung «Kassensturz» hat vor kurzem die gängigsten Blocker getestet
  • Inbetriebnahme eines Hardware-Tracker-Blockers wie beispielsweise des E-Trackers
  • Erstellung verschiedener Profile im Browser für verschiedene Anwendungsszenarien: Ein Profil für E-Banking, eines für Shopping-Seiten, eines für Medien-Seiten usw.
  • Jedes Profil kann nun individuell «eingestellt» werden bezüglich Sicherheit, Privatsphäre und Blocker.


Tracking macht in der physischen Welt nicht halt: Mit «Beacons» gibt es eine Technologie, mit der wir auch beim Shoppen in der Einkaufsstrasse getrackt werden können. Die Sendung «Einstein» vom 18.1.2018 hat die deutsche Stadt Minden besucht, die dank «Beacons» Passanten Aktionen und Gutscheine von Geschäften direkt aufs Handy übermittelt – abhängig von ihrem Standort. Die Sendung gibt es hier.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Reto Widmer