Kunst sammeln - wie geht das?

Eine Reproduktion für die Wohnung in einem Warenhaus kaufen, ist keine Hexerei. Ein echtes Bild, ein Unikat, eines zeitgenössischen Malers oder eines Klassikers zu kaufen, braucht hingegen Wissen, Erfahrung und Zeit. Der «Ratgeber» zeigt, wie man sich als Laie kundig macht.

Bilder in einer Galerie
Bildlegende: Bilder können das Leben bereichern. Colourbox

Sich kundig machen, braucht Zeit. Und mit der Zeit wachsen Wissen und Erfahrung. Bilder findet man in Galerien, direkt bei den Künstlerinnen und Künstlern selber, aber auch in Auktionen oder sogar in Museen und Kunsthallen. Bei Museen und Kunsthallen muss man nachfragen, weil diese Bilder zwar verkaufen, sie aber nicht offensiv anpreisen.

Im Gespräch mit Galeristen, Auktionatoren und Bekannten, tastet man sich Schritt um Schritt vor und wandelt sich vom unwissenden Laien zum Kunstliebhaber mit gewissen Fachkenntnissen. Ist man sich nicht sicher, ob der Preis für ein Bild gerechtfertigt ist, holt man sich eine Zweitmeinung bei einem weiteren Profi ein.

Kunst muss nicht teuer sein

Um Kunst zu sammeln, muss man nicht Millionär sein. Bilder von noch wenig bekannten, zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern müssen nämlich nicht teuer sein.

Wer seine Kunstsammlung jedoch nicht nur aus Freude anlegt, sondern sie auch als Geldanlage sieht, muss vertiefte Kenntnisse zum Kunstmarkt haben. Bilder gewinnen und verlieren ihren Wert manchmal einfach deshalb, weil ein Künstler im Moment mehr oder weniger angesagt ist.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger