Manuelle Therapien: Physio, Chiro oder Osteo?

Nach einem Unfall, nach einer Operation, wegen Kopf- oder Rückenschmerzen oder einfach, weil es gut tut: Kaum jemand war noch nie in einer manuellen Therapie. Doch was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie, Chirotherapie und Osteopathie?

Was macht der Osteopath? Er erfühlt auch die inneren Organe.
Bildlegende: Was macht der Osteopath? Er erfühlt auch die inneren Organe. colourbox.com

Die Chiropraxis behandelt vor allem Probleme am Bewegungsapparat, speziell an der Wirbelsäule. Die Osteopathie interessiert sich für verschiedene Funktionsstörungen, auch der inneren Organe. Für sie ist das Symptom zweitrangig.

Vertrauen und Wohlfühlen
Die Physiotherapie behandelt ein sehr breites Spektrum von Erkrankungen, ist aber auch zuständig für die Wiedereingliederung zum Beispiel nach Herzinfarkt und bei Lungen-Erkrankungen. Sie setzt dafür auch Hilfsmittel ein wie Wärme, Kälte, Elektrotherapie.

Wer welche Therapieform vorziehen soll, lässt sich nicht so einfach sagen. Wichtig sind neben Therapieart auch Vertrauen in den Therapeuten und das Wohlfühlen während der Therapie. Ausprobieren ist also ein guter Rat.

Versicherungen
Physiotherapie wird von der Grundversicherung übernommen, wenn sie vom Arzt verschrieben wird. Chiropraktik wird ebenfalls bezahlt, die Osteopathie jedoch nur von gewissen Zusatzversicherungen.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Brigitte Wenger