Mit dem richtigen E-Bike in den Frühling

Konsum

E-Bikes sind im Trend. Vielleicht überlegen auch Sie sich, dieses Jahr ein solches Velo zuzulegen. Im Ratgeber erfahren Sie, was Sie sich überlegen sollten, wenn Sie sich ein E-Bike zulegen wollen und worauf Sie bei der Probefahrt achten sollten.

Bildlegende: Keystone

Bevor Sie einen Fachhändler aufsuchen, sollten Sie sich überlegen, wozu Sie das Elektrovelo vor allem brauchen. Je nach dem kommen unterschiedliche Modelle in Frage:

  • Citybike: Vor allem für gemütliche Fahrten auf guten und ebenen Strasse. Es ist relativ leicht und ermöglicht eine bequeme Haltung und ein bequemes Auf- und Absteigen.
  • Trekkingbike: Die sportlichere und robustere Ausführung, besonders geeignet für längere Velotouren, vielleicht sogar mit Gepäck. Die Reifen sind für Teer- und Feldwege geeignet.
  • Mountainbike: Für alle, die gerne sportlich unterwegs sind, auch in den Bergen und im Wald.

Rasant oder gemütlich?

Zudem müssen Sie sich überlegen, ob Sie einen Motor bis 25 km/h oder 45 km/h bevorzugen.

  • Für normale Fahrten reichen 25 km/h völlig aus. Hier ist zu beachten: Ab 25 km/h bietet der Motor keine Unterstützung mehr. Will man schneller fahren, muss man das relativ schwere Bike mit reiner Muskelkraft antreiben.
  • Wer gerne schnell unterwegs ist, sollte sich den Kauf eines 45er-Bikes überlegen. Bedenken Sie aber: Das hohe Tempo birgt auch Gefahren. Solche Velos sind deshalb nur für fitte Fahrer geeignet. Ausserdem sind die schnellen E-Bikes teurer.

Grundsätzlich gilt:

  • Besprechen Sie Ihre Bedürfnisse auf jeden Fall mit dem Fachhändler und lassen Sie sich beraten.
  • Ideal ist, wenn Sie verschiedene Modelle ausprobieren und vergleichen können.
  • Machen Sie ausgiebige Probefahrten. Viele Fachhändler leihen das Velo gerne über das Wochenende aus.
  • Achten Sie bei der Probefahrt auf Fahrverhalten, Sicherheit und Fahrempfinden. Eine ausführliche Checkliste dazu finden Sie im untenstehenden Merkblatt.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Maria Kressbach