Muskelmassage mit der Faszienrolle

Fit und Gesund

Profi-Leichtathleten machen es, Vollzeit-Beachvolleyballerinnen machen es, die besten Mountainbiker machen es und auch viele Hobbysportler rollen ihre Muskulatur mit der Massagerolle aus hartem Schaumstoff. Besonders in der Regeneration und bei Verspannungen verspricht sie Hilfe – und Schmerzen.

Frau benutzt im Fitnesscenter eine Massagerolle.
Bildlegende: Die Massagerolle: Für Leistungs- und für Hobbysportler. colourbox.com

Die Schaumstoffrolle gibt es in verschiedenen Formen und Härten und sie dient der Selbstmassage und der Mobilisation: Sie erreicht Verspannungen tief in der Muskulatur, sie löst Verklebungen der Muskelstrukturen, sie fördert die Durchblutung und erhöht die Beweglichkeit.

Was zu beachten ist:

  • Als Regeneration: Sportler schätzen die Rolle, weil sie die Erholung unterstützt. Nach einem anstrengenden Training werden die entsprechenden Muskeln ausgerollt.
  • Als Massage: Bei Verspannungen legt man die Rolle oder auch einen Tennisball auf die entsprechende Stelle und rollt sie 10 bis 15 Mal darüber. Ist der Druck zu gering, lehnt man sich mit der Rolle gegen die Wand oder legt sich mit dem ganzen Körpergewicht darauf.
  • Schmerzen: Die Massage mit der Faszienrolle tut weh, vor allem wenn Verspannungen und Verhärtungen bestehen. Diese Schmerzen kann die Rolle lösen. Dazu am besten häufig (wenn möglich täglich) und kurz (ein bis zwei Minuten) rollen, anstatt selten (wöchentlich) und lange.
  • Wann nicht: Rötungen, Schwellungen und akute Schmerzen sind Indikationen für ein Trauma. Auch bei chronischen Erkrankungen wie Osteoporose, Bandscheibenprobleme und Rheuma, mit künstlichen Gelenken oder einer Schwangerschaft lieber vorher den Arzt oder die Physiotherapeutin kontaktieren. Nicht über Gelenke rollen.

Redaktion: Brigitte Wenger