Nasenschleimhaut feucht halten im Winter

Die trockene Heizungsluft in den Räumen und der kalte Wind draussen: Der Winter trocknet unsere Nasenschleimhäute aus. Trocknen die Schleimhäute aus, können sie die Nase nicht mehr sauber halten und somit ihre Funktion nicht mehr erfüllen.

Kind erhält Nasenspray.
Bildlegende: Nicht immer angenehm, könnte aber vor einer Infektion schützen. colourbox.com

Wenn die Nasenschleimhaut austrocknet, kann das vermehrt zu Infektionen führen. «Die Nasenschleimhaut feucht zu halten, kann besonders in der winterlichen Grippezeit präventiv wirken», sagt Hals-Nasen-Ohren-Ärztin Andrea Girguis. Dafür hat sie folgende Tipps:

  • Viel trinken: zwei bis drei Liter Wasser pro Tag sollten es schon sein.
  • Räume gut befeuchten: Beispielsweise regelmässig und gut lüften, einen Raumbefeuchter installieren, ein nasses Tuch auf die Heizung legen oder Topfpflanzen kaufen.
  • Nasensprays benutzen: Meersalzige Nasensprays können die Nasenschleimhaut vor dem Austrocknen bewahren und von Schleim befreien. Achtung jedoch bei abschwellenden Sprays, die man bei Schnupfen benutzt: Diese können die Schleimhäute austrocknen und abhängig machen.
  • Regelmässig Nasenduschen machen: Das Meersalzwasser kann man kaufen oder selber machen (einen gestrichenen Kaffeelöffel Meersalz in einem halben Liter lauwarmem Wasser auflösen). Durch ein Nasenloch zieht man die Lösung kräftig hoch, spuckt aus und dann dasselbe mit dem anderen Nasenloch.
  • Salben und Öle pflegen die Nasenschleimhaut zusätzlich.