Richtig laufen auf dem Laufband

Fit und Gesund

Die Vor- und Nachteile des Trainings auf dem Laufband liegen auf der Hand. Mit wenigen Tricks wird aus dem langweiligen Treten an Ort eine intensive Abwechslung zum Joggen draussen.

Mann läuft auf dem Laufband.
Bildlegende: Menschliches Hamsterrad oder erfolgreiche Trainingseinheit? Jogger lieben oder hassen das Laufband. colourbox.com

Die Vorteile:

  • Wetterunabhängiges Training.
  • Das Laufband ist gedämpft, was den Bewegungsapparat schont, und eben, was das Sturzrisiko minimiert.
  • Lauftempo und Laufprogramm sind genau wähl- und dosierbar.

Die Nachteile:

  • Keine frische Luft, keine vorbeiziehenden Landschaften, kein Naturerlebnis.
  • Kann monoton sein.
  • Der kühlende Laufwind fehlt, wir schwitzen stärker und verbrauchen trotzdem weniger Energie.

Die Tricks:

  • Tönt banal, ist aber wichtig: Auf- und absteigen, wenn das Laufband steht. Tempo langsam erhöhen und reduzieren – zumindest als Anfänger.
  • Ein bis zwei Prozent Steigung einstellen: So kompensieren wir den fehlenden Luftwiderstand.
  • Sobald man sich das Laufband gewohnt ist, Tempo etwas erhöhen: Da wir an Ort laufen, verkürzen wir automatisch den Schritt. Ausserdem ist die Hüftstreckung und der Fussabdruck weniger aktiv, da wir uns nur auf und ab, anstatt vorwärts bewegen müssen. Ein etwas höheres Tempo hilft uns, natürlich zu laufen. Nicht hüpfen.
  • Im vorderen Bereich laufen, Blick nach vorne.
  • Handtuch nicht vergessen: Der Laufwind fehlt, wir schwitzen mehr.

Redaktion: Brigitte Wenger