Riesenbärenklau: Finger weg!

Im Garten oder beim Spazieren, besonders an Flüssen und Bächen kommt man gerne mit Pflanzen in Kontakt, welche die Haut verätzen. Allen voran die Brennnessel. Gefährlicher ist der Riesenbärenklau. Der Saft dieser Pflanze kann die Haut so stark verätzen, dass sich Brandlasen bilden.

Blühender Riesenbärenklau am Wegrand.
Bildlegende: Finger weg vom Riesenbärenklau. Colourbox

Auch der Saft der Wolfsmilchgewächse kann die Haut stark reizen. Kommt Saft dieser Pflanze ins Auge, ist sogar ein Besuch beim Augenarzt geboten. Sowohl beim Riesenbärenklau als auch bei Wolfmilchgewächsen kommt es zu einer Reaktion des Pflanzensafts mit der Sonne. Erst das Sonnenlicht macht den Saft des Stängels giftig und hautschädigend.

  • Nach Berührung einer Brennnessel Hautstelle abwaschen, allenfalls fettende Creme auftragen (Bodylotion reicht).
  • Saft aus den Stängeln des Riesenbärenklaus sofort gründlich abwaschen; kommt es zu einer Reaktion mit Sonnenlicht, können sich Blasen und grossflächige Verbrennungen bilden.
  • Brandwunde mit einer desinfizierenden Wundsalbe behandeln.
  • Saft von Wolfmilchgewächsen, der an der Sonne war, sofort abwaschen. Hautstelle mit Wundsalbe behandeln.
  • Saft von Wolfmilchgewächsen darf nicht mit den Augen in Berührung kommen. Allenfalls: Kontrolle beim Augenarzt.
  • Beim Entfernen des Riesenbärenklaus oder beim Jäten von Wolfmilchgewächsen Schutzkleidung oder zumindest Handschuhe tragen.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Regula Zehnder