Schlagfertig: Die besten Hörerantworten

Was sage ich in welcher Situation? Diese Frage haben wir auf Facebook den Hörerinnen und Hörern gestellt. Drei Alltagssituationen haben wir vorgestellt – und hier sind die besten Antworten.

Eine Faust geballt.
Bildlegende: Schlagfertigkeit kann man lernen. Colourbox

Aber zuerst: Was braucht es, um Schlagfertig zu sein?

  • Vorwurf bejahen: Wird man beispielsweise von hinten angerempelt und beschimpft, so kann man bestätigen, dass man im Weg steht. So nimmt man dem Gegenüber den Wind aus den Segeln.
  • Humor: Ohne den anderen lächerlich zu machen, kann man mit einer Prise Humor und einem Lächeln den anderen besänftigen.
  • Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Antworten Sie nur dann sofort, wenn Ihnen spontan eine Antwort einfällt. Sonst lieber schweigen.

«Sie sitzen im Flugzeug. Noch 8 Stunden und Sie sind Zuhause. Nur: Die Person hinter Ihnen stösst ständig mit den Füssen an Ihre Rückenlehne. Was sagen Sie?»

  • Margrit Stark: «Wenn Sie laufen, geht's auch nicht schneller.»
  • Béatrice Gründler: «Danke für Ihre Rückenmassage, Sie können nun aufhören.»
  • Barbara Wenk: «Ich frage, ob wir die Sitze tauschen wollen, ich sitze lieber hinten.»
  • Claudia Raas: «Möchten Sie lieber auf meinem Platz sitzen? Sie wären näher bei Ihren Füssen.»
  • Peter Schwarz: «Der wird nicht schneller, und wenn Du das imaginäre Gaspedal irgendwann durch meinen Sitz durchdrückst.»

«Auf dem Heimweg im Zug: Der unbekannte Sitznachbar schläft. Plötzlich legt er seinen Kopf auf Ihre Schultern. Was sagen Sie?»

  • Beatrice Steiner: «... isch es bequem oder bruchsch na es Chüssi?»
  • Regina Gerber: «Endstation... aues usstyge!»
  • Irma Schuppisser: «Ich singe: "I ghöre äs Glöggli, das lütet so nett..."»
  • Bilibelle Greta Kowach: «Ich würde nichts machen. Er soll sich ruhig auf meinen schultern ausruhen.»
  • Sayra Mafli: «Wollen sie vielleicht noch eine Decke und eine Gute Nacht-Geschichte?»
  • Gaby Untersee: «Entschuldigung junger Mann , ich muss mal, schlafen Sie ruhig weiter...»

«Sie sitzen im Zug. Ihr unbekanntes Gegenüber zieht die Schuhe aus und legt die stinkenden Füsse neben Sie. Was sagen Sie?»

  • Miri Thomi Hex: «Ah, das isch jetz die gheimi Zuetat vom Appenzeller Chäs.»
  • Fabian Schmid: «Ich wür die Person froge: Söll ich dich in Spitol begleitä?» – «Wieso?» – «Am Gruch ah stärbed dini Füess ab!»
  • Beata Weber: «Käserei i de Viefreud isch im Ämmital!»
  • Beatrice Waltert-Schibler: «C Alarm!»
  • Elisabeth Koch: «Ich würde eine Grimasse schneiden und damit nonverbal sagen, dass die Füsse stinken»
  • Andrea Stadler: «Vieux Boulogne oder Pont d'Evêque?»
  • Beatrice Anne Neururer Kohler: «Wusste nicht, dass ein Besuch in der Schaukäserei im Halbtaxbillett inbegriffen ist. Dem sagt man Erlebnisreise!»
  • Anna Paula Zumba: «Soll ich dich massieren?»

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Rouven Born