Schlaues Lüften für Pollenallergiker

Zur Pollensaison stellt sich als Allergiker immer wieder die Frage nach der besten Lüft-Technik. Ein Team an der Professur für Ökoklimatologie der Technischen Universität München (TUM) hat Pollenkonzentrationen in Büroräumen untersucht und daraus praktische Tipps zum Lüften abgeleitet.

Blühende Hasel, dahinter Mann mit Taschentuch
Bildlegende: Die Hasel- und Birkenkonzentration in Büros ist schwächer, wenn die Mäntel im Flur aufgehängt werden. Zusätzlich: Alle zwei Stunden fünf Minuten querlüften. Fenster nicht gekippt lassen. Colourbox

Die Technische Universität München empfiehlt aufgrund ihrer Studie:

  • Büros mit mehreren Mitarbeitenden sollte man auch zur Pollenflugzeit regelmässig lüften.
  • Alle zwei Stunden während fünf Minuten stosslüften. Das heisst: Zwei Fenster auf und die Räume querlüften. So ist die Pollenbelastung geringer, als wenn das Fenster gekippt ist.
  • Büros mit viel Publikumsverkehr weisen eine höhere Pollenbelastung auf.
  • Mäntel und Jacken ausserhalb des Büros aufbewahren. Sie sind ideale Pollentransporteure.
  • Zu Hause: Mäntel und Jacken in einen Schrank versorgen.
  • Regelmässig staubsaugen und abstauben. Pollen gehen gerne mit Hausstaub eine Verbindung ein.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Regula Zehnder