So kommt Geschmack in den Tofu

Tofu spaltet die Kulinarik-Gemeinde: Daran wird wohl auch der Welt-Tofu-Tag nichts ändern können. Es gibt diejenigen, die Tofu lieben und nicht genug davon bekommen können. Und es gibt die andern – diejenigen, die mit dem aus Sojamilch hergestelltem Tofu in der Küche nichts wissen wollen.

Tofu
Bildlegende: Gar nicht so geschmacklos wie viele meinen Colourbox

Nicht zuletzt liegt das vermutlich am Geschmack des Tofu, beziehungsweise daran, dass Tofu schlicht und einfach nach nichts schmeckt. «Muss nicht sein», sagt Wolfgang Potzmann, Kursleiter an der «Akademie Hiltl» mit jahrelanger Erfahrung im Zubereiten von Tofu, «wird Tofu nämlich wie Fleisch über Nacht mariniert und dann angebraten, schmeckt er grossartig»

Und das könnte Tofu-Liebhaber, und solche die es vielleicht noch werden wollen, auch noch interessieren:

  • Der ganz normale grobporige europäische Tofu eignet sich perfekt für viele asiatische Gerichte. Mit dem feinen Seiden-Tofu hingegen lassen sich Dessert wie Mousse au chocolat, Cheesecakes und Cremen herstellen, oder Dressings für Salat.
  • Tofu immer im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält er sich – eingewickelt in eine Klarsichtfolie – in etwa eine Woche.
  • Tofu gehört auf keinen Fall in den Tiefgefrierer. Er zerfällt nämlich beim Auftauen und Weiterverarbeiten.

Redaktion: Maja Brunner