So schützt man sich vor Dämmerungseinbrüchen

Es wird früh dunkel und da häufen sich auch die Dämmerungseinbrüche. Dreiste Einbrecher kennen viele Wege, um in Häuser und Wohnungen zu gelangen. Dort klauen sie wertvolle Gegenstände und veranstalten oft ein grosses Chaos. Der «Ratgeber» sagt, wie man sich gegen Dämmerungseinbrüche schützen kann.

Einbrecher steigt durch ein Fenster.
Bildlegende: Gestellte Einbruchszene. Keystone

Geübte Einbrecher können innert kürzester Zeit Fenster oder Türen aufbrechen. Innerhalb von wenigen Minuten haben sie sämtliche Zimmer durchsucht und alle Wertgegenstände eingepackt.

Statt zu hoffen, dass niemand einbricht, kann man sich auch aktiv gegen Dämmerungseinbrüche schützen. Rolf Decker von der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich und Bruno lüthi von der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Bern, sagen wie man den Schutz gegen Einbrecher verstärkt.

  • Beim verlassen des Hauses oder der Wohnung immer Türen und Fesnter verschliessen. Fenster auch nicht gekippt lassen.
  • Anwesenheit signalisieren, indem man das Licht brennen lässt oder den Radio und den Fernseher anstellt wenn man das Haus verlässt.
  • Leute wie Pöstler und Handwerker sollte man nur ins Haus lassen, wenn man sie kennt und wenn sie angemeldet sind.
  • Anschlagsbretter sollten nicht genutzt werden, um zu sagen, wie lange man in den Ferien ist. Auch sollte man bei Abwesenheit an der Wohnungstüre keine Zettel anbringen, die über die Abwesenheit informieren.
  • Ein guter Einbruchsschutz sind die Nachbarn, die schnell merken, wenn etwas Verdächtiges vor sich geht. Deshalb lohnt es sich, gute Beziehungen zu den Nachbarn zu pflegen.

Bemerkt man im Quartier oder im Mehrfamilienhaus eine verdächtige Person, sollte man diese ansprechen oder wenn man kein Risiko eingehen will, soll man die Polizei unter der Nummer 117 rufen. Dabei gilt: Lieber einmal zu viel die Polizei verständigen, als einmal zu wenig.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Desirée Ottiger