So wird das Fotobuch zum Lesespass

Konsum

Die Ferien sind vorbei, auf viele wartet nun eine besondere Aufgabe: Die schönsten Ferienbilder in einem Fotobuch verewigen. Dank speziellen Programmen ist das technisch ein Klacks. Wie aber gestaltet man ein Fotobuch, dass es einzigartig und immer wieder gerne angesehen wird? Ein paar Tipps.

Bildlegende: SRF

Am Anfang steht das Konzept

Ein Buch gefüllt mit hunderten, wahllos zusammengestellten Fotos schaut man nicht gerne an. Spannender wird es, wenn der Betrachter eine Geschichte erkennt. Bevor man das Computerprogramm startet und Fotos herauflädt, sollte man sich daher zuerst einen Moment Zeit nehmen und überlegen:

  • Was möchte ich mit diesem Buch erzählen?
  • Wer soll es anschauen?
  • Welchen roten Faden wähle ich?

Beispiele für ein solches Konzept bzw. einen roten Faden:

  • Aufteilung nach Personen (Jedes Familienmitglied bekommt ein eigenes Kapitel)
  • Aufteilung des Fotobuches nach Farben oder Stimmungen
  • Bei Reise-Fotobüchern bietet es sich an, die einzelnen Etappen chronologisch zu ordnen.

Die ersten Schritte

  • Welches Buchformat? Wer zu jedem Foto einen Text platzieren möchte, ist mit einem quadratischen Fotobuch gut bedient. So bleibt genug Platz für Zeilen. Bücher im Hoch- oder Quer-Format bieten mehr Platz und mehr kreativen Freiraum.
  • Wie viele Seiten? Bei einem Reise-Fotobuch kann man für jede Etappe zum Beispiel vier Seiten reservieren. So weiss man schnell, wie viele Seiten das Gesamtwerk ergibt.
  • Wie viele Fotos? Das ergibt sich aus der Anzahl Seiten. Grundsätzlich gilt aber: Weniger ist mehr.

Kamera-Einstellung

  • Auflösung: Die Auflösung der heutigen Geräten reicht völlig aus. Zu gross sollte sie nicht sein, denn das verlängert das Heraufladen der Bilder. Ideal sind drei bis sechs Megapixel. Das gibt eine gute Bildqualität und verzögert nicht unnötig den Upload.
  • Bildformat: Jpeg ist weit verbreitet und kann bei allen Fotobuch-Labors verarbeitet werden. Nicht zu empfehlen ist raw.
  • Bilder nicht vorbearbeiten: Die heutigen Kameras und Handys verfügen über Korrektur- und Farbfilter. Allerdings sollte man diese nicht für Bilder, die in ein Fotobuch kommen anwenden. Die Fotobuch-Labors arbeiten mit ausgeklügelten Korrekturprogrammen. Diese bringen meist bessere Ergebnisse. Und: Doppelt verbesserte Bilder verlieren meist an Qualität.

Welcher Fotobuch-Anbieter?

Was die Qualität der Fotobücher betrifft, gibt es keine grossen Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbieter. Bei der Bedienerfreundlichkeit der Software und beim Service allerdings schon. Auch die Preise liegen teilweise stark auseinander. Vergleichen lohnt sich. Die Konsumentensendung «Kassensturz» hat dies vor einiger Zeit getan. Den Link dazu finden Sie unten.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Maria Kressbach