Tipps für den Velotransport mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der selbstständige Transport von Fahrrädern, der sogenannte «Veloselbstverlad», hat sich in den vergangenen Jahren verändert und weiterentwickelt. Mit den «Ratgeber»-Tipps reisen Sie bequem und reibungslos mit Ihrem Velo im Zug.

Ein Mann steigt mit seinem Velo aus dem Zug.
Bildlegende: Velotransport: Man geht auf Nummer sicher, wenn man sich im Zug einen Platz reserviert. Keystone

Die wichtigste Neuerung der vergangenen Jahre betrifft das Transportbillett. Musste man früher für Zug oder Postauto-Transport getrennte Billette kaufen, sind sie seit ein paar Jahren in einem Ticket vereint.

Tipps für den ÖV-Transport

  • Oft lohnt es sich, eine Tageskarte zu kaufen statt nur ein Einzelbillett.
  • Insbesondere in der Hochsaison geht man auf Nummer sicher, wenn man sich seinen Platz reserviert, auch wenn dies nur auf gewissen Zügen zwingend ist.
  • Ob man einen Veloverladeplatz tatsächlich reservieren muss oder ob ein bestimmter Zug überhaupt Velos transportiert, lässt sich aus dem Fahrplan herauslesen.
  • Bei Gruppen ab zehn Personen ist der Veloselbstverlad nicht möglich. In diesem Fall muss man die Fahrräder als Gepäck transportieren lassen.
  • Veloplätze in Zügen sind an den entsprechenden Einstiegen markiert.

Für den Transport mit dem Postauto rät der «Ratgeber»:

  • Der Fahrplan informiert, ob eine Postautolinie Velos mitnimmt oder nicht.
  • Meistens gibt es nicht viele Plätze, deshalb ist eine (telefonische) Reservation empfohlen.

Das Fahrrad kann man auch am Gepäckschalter aufgeben. Das braucht allerdings mehr Zeit. Oder man lässt sein Fahrrad zu Hause stehen und mietet eines an einem Bahnhof.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Jürg Oehninger