Tollwut und Tollwutimpfung

Andere Länder, andere Krankheiten. Während die Tollwut in der Schweiz praktisch ausgerottet ist, gibt es in asiatischen, afrikanischen, amerikanischen und osteuropäischen Ländern noch infizierte Tiere. Hände weg, heisst es da.

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die präventive Impfung bei Reisen in Gebiete, wo Tollwut (noch) vorkommt.
Bildlegende: Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die präventive Impfung bei Reisen in Gebiete, wo Tollwut (noch) vorkommt. Colourbox

«Dass man sich in Thailand, Marokko oder Griechenland mit der Tollwut infiziert, ist eher unwahrscheinlich», sagt SRF-Ratgeber-Arzt Philipp Tschopp. «Dass man in diesen Ländern mit infizierten Hunden und anderen Säugetieren in Kontakt kommt, das ist aber durchaus möglich.»

Deshalb müssen sich Reisende bewusst sein, ob es an ihrer Reisedestination Tollwut gibt oder nicht.

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt: «Bei Reisen in von Tollwut betroffenen Gebieten ist die präventive Impfung empfohlen, wenn ein bestimmter Reisestil gewählt wird (z.B. Rucksacktouristen, Abenteuerreisen in entlegene Gebiete, Velo- und Motorradfahrer), sowie bei längeren Aufenthalten.»

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Brigitte Wenger