Tratsch und Klatsch: Der souveräne Umgang mit Gerüchten

Klatsch und Tratsch gibt es in jeder Alltagssituation. Es ist öffentlich verpönt, und doch tut es jeder. Spätestens dann, wenn man erfährt, dass andere über einen lästern, wird es unangenehm. Kommunikationsberater Patrick Rohr gibt Tipps, wie man richtig reagiert.

Eine Frau flüstern der anderen Frau mit vorgehaltener Hand ein Gerücht ins Ohr.
Bildlegende: Wer unerwartet erfährt, dass über ihn selber gelästert wird, kann sich auch ohne roten Kopf wehren. Colourbox

Jeder Mensch erlebt über Umwege, dass über ihn gesprochen wird, sagt Patrick Rohr: «Es kommt darauf an, wer der Überbringer der Botschaft ist.» Ist er mir schlecht oder gut gesinnt, sei die Frage.»

Wie man sich richtig verhält:

  • Klatsch ist nicht gleich Klatsch: wenn das Gerücht nicht schädigender Art ist, könne man es mit Humor nehmen.
  • Wenn der Verursacher beim nächsten Mal in der Gruppe dabei ist, kann man ihn damit auf humorvolle Art vor allen entlarven.
  • Wenn ein Gerücht berufsschädigend oder gar ehrverletzend ist, sollte man den Widersacher direkt damit konfrontieren und fragen, warum er das gesagt hat.
  • Richtigstellung: Setzt ein Arbeitskollege schädigende Gerüchte in die Welt, sollte man es auch dem Vorgesetzten melden.
  • Erzählt jemand ein böses Gerücht über einen Dritten, sollte man ihn fragen, warum er dies nicht direkt dem Betroffenen mitteilt.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Pascale Folke