Wärmeliebendes Gemüse jetzt setzen – aber wie?

Garten

  • Freitag, 18. Mai 2018, 11:08 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 18. Mai 2018, 11:08 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 25. Mai 2018, 10:40 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Ab Mitte Mai sind die Eisheiligen vorbei und sobald auch die Nachttemperaturen über 10 Grad sind, ist es optimal um die sorgfältig gezogenen Setzlinge in den Topf oder ins Gartenbeet zu setzen. Mit diesen Tipps überleben wärmeliebende Gemüsearten.

Kürbis.
Bildlegende: Damit wärmeliebende Gemüsearten gedeihen, brauchen sie spezielle Pflege. SRF

Tomaten, Peperoni, Chili, Gurken, Zucchetti und Kürbisse sind wärmeliebenden Gemüsearten. Allgemein gilt: diese Fruchtgemüse sind Starkzehrer, das heisst, sie benötigen viele Nährstoffe zum wachsen und um viele Früchte zu produzieren.

Deshalb wird beim Setzen eine kleine Handvoll körniger, organischer Dünger in die Erde gemischt. Nach dem Setzen werden sie gut angedrückt, damit sie eine gute Verbindung zur vorhandenen Erde haben und ausgiebig gewässert.

  • Veredelte Tomaten werden gleich hoch gesetzt, wie sie im Topf standen. Bei normalen Tomatensetzlingen werden die zwei untersten Blätter entfernt und sie werden 5 bis 10 cm tiefer und schräg ins Pflanzloch gesetzt. So bilden sie viele kräftigende Wurzeln. In einem Tomatenhaus werden sie vor Regen geschützt. Vorsicht: nicht zu dicht setzen! Ein Abstand von 60 cm sollte man einhalten, damit sie nicht an Krautfäule erkranken.
  • Chili und Peperoni sind sehr wärmeliebend und stets 'hungrig'. Das heisst: genügend grosse Töpfe wählen (mindestens 20 Liter pro Pflanze). Auch während der Wachstumszeit alle 2 Wochen mit Flüssigdünger versorgen. An eine Südwand stellen, diese speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts ab.
  • Kürbisse, Gurken und Zucchetti: Setzlinge wachsen zügig weiter, wenn sie beim Setzen nur drei bis maximal vier echte Blätter haben. Mindestens zwei Pflanzen setzen, sie befruchten sich besser. Sorgfältig aus dem Topf nehmen, damit ihre Wurzeln nicht beschädigt werden.

Redaktion: Silvia Meister