Wie man weissen Hautkrebs vorbeugt

Der weisse Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in der Schweiz. Er tritt vor allem an Körperstellen auf, die der Sonne ausgesetzt sind. Ein Dermatologie-Professor sagt, wie man sich schützen kann.

Frau mit Sonnenhut.
Bildlegende: Schützende Kopfbedeckung: Noch besser wäre es, die Mittagssonne ganz zu meiden. Colourbox
  • Immer mit Sonnenschutz an die Sonne gehen
  • Am besten eine Sonnencreme als tägliche Feuchtigkeitspflege verwenden, so ist die Haut auch im Alltag mit einem hohen Schutzfaktor geschützt
  • Sonnenhut aufsetzen
  • Alle sonnenexponierten Körperstellen gut eincremen. Dazu gehören: Gesicht inklusive Stirne, Dekolletee, Hände, Arme und vor allem die Glatze!
  • Die Mittagssonne meiden
  • Besser einmal zu viel, als einmal zu wenig Hautveränderungen dem Hausarzt oder dem Dermatologen zeigen

Robert Hunger ist Professor für Dermatologie am Inselspital Bern. «Beim weissen Hautkrebs gibt es zwei Arten: Das Basaliom, das keine Metastasen macht und das Spinaliom, das Metastasen machen kann», sagt Hunger. Bei beiden weissen Hautkrebsarten sei eine Entfernung unumgänglich.

Der weisse Hautkrebs ist nicht einfach erkennbar. Er sieht aus wie ein Muttermal oder eine Narbe. Stellt man eine neue helle wachsende Hautveränderung fest, so ist laut Dermatologie-Professor Robert Hunger ein Besuch beim Arzt unumgänglich.

Weisser Hautkrebs tritt vor allem an Körperstellen auf, die der Sonne ausgesetzt sind: Stirn, Glatze, Ohren, Gesicht, Hände und Arme. Der Experte warnt aber, dass er überall am Körper auftreten könne. Die frühzeitige Erkennung sei deshalb sehr wichtig, damit bei der Entfernung möglichst wenig Gewebe entfernt werden muss und keine all zu grossen Narben entstehen. Auch wenn weisser Hautkrebs nur in seltenen Fällen tödlich sei, empfiehlt der Experte, Hautveränderungen lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig dem Hausarzt oder einem Dermatologen zeigen.

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Weisser Hautkrebs

6:24 min, aus Puls vom 5.5.2014

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Regula Zehnder