Wie spende ich richtig?

Konsum

Jene unterstützen, die es nicht so gut wie wir haben: eine gute Sache! Doch bei den vielen Spendenaufrufen, die zur Adventszeit in unseren Briefkästen landen, verliert man schnell einmal den Überblick. Wem soll man Geld senden? Und wieviel?

Der Ratgeber widmet sich dem Thema Spenden (Symbolbild).
Bildlegende: Der Ratgeber widmet sich dem Thema Spenden (Symbolbild). Keystone

Die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  • Es ist besser, wenigen Organisation viel Geld zu spenden, statt mehreren Organisationen wenig Geld zu spenden. So erhält man auch weniger Bettelbriefe.
  • Leider gibt es auch viele unseriöse Trittbrettfahrer. Wer sicher sein will, dass seine Spende an den richtigen Ort gelangt, sollte darauf achten, dass die Hilfsorganisation über das Zewo-Gütesiegel verfügt. Das ist die Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige und Spenden-sammelnde Organisationen.
  • Patenschaften für Kinder sind wenig sinnvoll. Man unterstützt damit einzelne Schicksale, andere Kinder gehen leer aus. Deshalb ist es besser, ganzheitliche Projekte zu unterstützen.
  • In vielen Spendenaufrufen befinden sich Geschenke, zum Beispiel Weihnachtskarten. Diese kann man ohne schlechtes Gewissen behalten, auch wenn man nichts spendet. Es sind schliesslich Geschenke. Zurückschicken sollte man sie auf keinen Fall. Das verursacht nur unnötige Kosten.
  • Wer viele Bettelbriefe im Briefkasten hat, der sollte die Hilfswerke, welche er nicht berücksichtigen will, informieren, dass er keine Post mehr erhalten möchte. Zewo-zertifizierte Hilfswerke sind verpflichtet, die Adresse zu streichen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Maria Kressbach