Zähne bleichen – Bleaching

Strahlend weisse Zähne, wer träumt nicht davon? Bleaching ist im Gegensatz zu früher unbedenklich, sagt Adrian Lussi, geschäftsführender Direktor der zahnmedizinischen Kliniken der Uni Bern. Unbedenklich für die Zähne, nicht aber für das Zahnfleisch. Dieses kann sich entzünden.

Die Zähne lassen sich mit verschiedenen Methoden aufhellen.
Bildlegende: Die Zähne lassen sich mit verschiedenen Methoden aufhellen. Colourbox

Es gibt verschiedene Methoden, sich die Zähne bleichen zu lassen. Die beste, so der Fachmann, ist das sogenannte «Home-Bleaching». Dabei wird beim Zahnarzt eine passgenaue Kunststoffschiene angefertigt, welche, mit Bleichgel gefüllt, zu Hause getragen wird. Dank der eigens für den Patienten gefertigten Schiene ist das Bleachen auf diese Weise für das Zahnfleisch unbedenklich.

Beim «Office-Bleaching» wird in der Zahnarztpraxis hochkonzentriertes Bleichmittel vom Fachmann auf die Zähne aufgetragen. Und beim «Power-Bleaching» wird beim Zahnarzt zusätzlich mit Licht gearbeitet.

Alle Bleichmethoden lassen die Zähne um ein paar Weiss-Stufen heller werden. Der Effekt klingt allerdings nach einem bis drei Jahren wieder ab. Vorsicht geboten ist bei Zahnfüllungen, Kronen und Brücken. Nach dem Bleaching müssen Zahnfüllungen oder Kronen zum Teil ersetzt werden, weil sich diese nicht bleichen lassen.

Man kann auch einzelne Zähne, die sich braun oder grau verfärbt haben, aufhellen. Auf diese Weise wirkt ein Gebiss manchmal schon viel heller und sorgt für ein strahlendes Lächeln.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Regula Zehnder