Zum Selberbauen: Winterquartier für den Igel

Mit Holzscheiten, Ästen und Laub lässt sich schnell und billig ein Unterschlupf für Igel bauen. Denn Igel brauchen im Winter einen Ort, an dem sie geschützt vor Schnee, Regen und Kälte sind. Im Siedlungsraum sind solche Orte manchmal schwierig zu finden. Eine Bauanleitung zum Selberbauen.

Igel.
Bildlegende: Igel brauchen im Winter ein geschütztes Nest. Colourbox

Für den Bau eines Igelnestes sucht man eine möglichst trockene Stelle, zum Beispiel unter einem Baum oder Strauch, an der Nordseite eines Hauses oder Gartenschopfs.

Der Boden unter dem Igelnest muss eben oder abschüssig sein und darf keine Mulden haben, so dass Wasser schnell abläuft und sich nicht im Nest ansammeln kann.

Bauplan nach «Ratgeber»-Gärtnerin Silvia Meister

  • Benötigte Grundfläche: ca. 50 x 50 cm
  • Material für Grundmauern: Rundholz, Holzscheiter, Backsteine etc.
  • Eingang: Breite ca. 10cm, Höhe ca. 15 cm
  • Innenraum: Grundfläche ca. 40 x 40 cm, Höhe ca. 20 cm
  • Grundmauern auslegen in Form einer eckigen Spirale mit Öffnung in einer Ecke und verwinkeltem Eingang.
  • Dach darüber bauen aus dicht übereinander geschichteten Ästen und Zweigen. Wenn solche nicht zur Verfügung stehen, kann das Nest auch mit einem Brett und Laub abgedeckt werden.
  • Laub in der Nähe zur Verfügung stellen, damit der Igel sein Nest auspolstern kann.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Doris Rothen