Sendungsporträt

Ray Donovan löst diskret und cool die Probleme der Reichen und Berühmten von LA. Seine Familie kommt dabei häufig zu kurz. Doch als sein Vater Mickey frühzeitig aus dem Knast entlassen wird, fangen die Probleme erst richtig an, denn Ray hatte seinen Vater eigenhändig hinter Gitter gebracht.

Sechs Personen, fünf Männer und eine Frau, stehen vor einer Wand.

Bildlegende: Die Darsteller der Serie. SRF/CBS Studios

Diskret löst Ray Donovan die Probleme der Reichen und Berühmten von Los Angeles. Als sogenannter Fixer, der sich für andere Leute die Hände schmutzig und manchmal auch blutig macht, ist er von der Anwaltskanzlei Goldman & Drexler angestellt. Am liebsten erledigt er seine Aufträge allein und vertraut einzig seinem kleinen Team, dem loyalen «Muskelmann» Avi und der PR-Frau Lena. Ray versucht alles, um seine Familie aus seinen dubiosen Geschäften herauszuhalten. Doch so gekonnt er die Angelegenheiten seiner Klientel auch löst, seine privaten Probleme bekommt er nicht in den Griff. Seine stets frustrierte Frau Abby und die beiden halbwüchsigen Kinder fordern von ihm mehr Aufmerksamkeit und Offenheit.

Undurchdringliche Coolness und starke Präsenz

Die ganze Familie Donovan – Rays Brüder leiten einen Box-Club – hat dank Rays lukrativen Aufträgen ihre schwierige Vergangenheit in Boston hinter sich gelassen und eine neue Existenz an der Westküste aufgebaut. Doch dann wird der ungeliebte Vater Mickey frühzeitig aus dem Knast entlassen und alte Wunden reissen auf. Ray, der den alten Rabauken damals verraten hat und hinter Gitter brachte, fürchtet das Schlimmste und versucht alles, um Mickey von seiner Familie fernzuhalten.

Ab17. November ist die neue Showtime-Top-Serie «Ray Donovan» jeden Montag um 23.10 Uhr auf SRF zwei in Zweikanalton zu sehen. Nur schon die Besetzung macht die Drama-Serie «Ray Donovan» zu einem Highlight: Als Titelfigur fasziniert Liev Schreiber mit undurchdringlicher Coolness und starker Präsenz. Schreiber, der Ehemann von Naomi Watts, beherrscht sein Repertoire, vom Blockbuster («X-Men Origins: Wolverine») bis zum kleinen Arthouse-Drama («Everything Is Illuminated»), und wurde von der New York Times als bester Theaterschauspieler seiner Generation geadelt.

An seiner Seite sind unter anderem der äusserst wandlungsfähige Engländer Eddie Marsan («Happy-Go-Lucky», «Sherlock Holmes») sowie Altstar und Oscar-Gewinner Jon Voight («Coming Home», «Mission Impossible»), der Vater von Angelina Jolie, zu sehen. Voight erhielt für seinen Auftritt in der 1. Staffel einen Golden Globe als Nebendarsteller und eine Emmy-Nomination, Schreiber wurde für einen Golden Globe nominiert.

Sendeplatz

Montags um 23:10 Uhr auf SRF zwei