Sendungsporträt

Ein gefährlicher Virus verbreitet sich dank illegalen Softwareupdates auf den Hubots und macht diese aggressiv und unkontrollierbar. Auch in der zweiten Staffel nutzt der Schöpfer Lars Lundström die Hubots als gesellschaftskritische Metapher und wirft die Frage auf, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Bewaffnete Hubots in Tarnanzügen und schusssicheren Westen stehen in einer Reihe.

Bildlegende: Die Hubots rüsten sich für den Kampf. SRF/SVT

Sechs Monate nach den Ereignissen der ersten Staffel bahnen sich Wolken am Horizont an. Ein Computervirus macht unter den Hubots die Runde. Dank illegalen Softwareupdates aus dem Internet breitet sich der Virus rasch aus. Infizierte Hubots weichen von ihrer Programmierung ab. Sie werden aggressiv und unkontrollierbar. Den Besitzern bleibt nichts anderes übrig, als ihre Maschinen zu verschrotten. Die befreiten Hubots Mimi und Flash versuchen gleichberechtigt mit den Menschen zu leben. Währenddessen taucht Bea wieder auf und verfolgt skrupellos ihr Ziel, den Hubots die Weltherrschaft zu ermöglichen. Doch dafür braucht sie den verschwundenen Code Davids.

Die Serie «Real Humans – Echte Menschen», die sich seit ihrem Erscheinen 2012 vom Geheimtipp zur Kultserie entwickelt hat, stammt aus der Feder des schwedischen Drehbuchautors Lars Lundström, Autor der Mystery-Serie «Labyrint» und mehrerer «Wallander»-Krimis. Die Serie spielt die philosophische Frage, was einen Menschen ausmacht, gekonnt an unterschiedlichen Beispielen des Zusammenlebens von Mensch und Maschine durch und setzt sich zudem mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen wie Homophobie, Rassismus oder Frauenfeindlichkeit auseinander. Dabei versäumen es die Macher aber nicht, die gruseligen und amüsanten Aspekte des Sujets ebenfalls hervorzuheben. So ist ihnen eine Serie gelungen, die spannende Unterhaltung mit Tiefgang verspricht.

SRF zwei zeigt die Serie exklusiv in Zweikanalton deutsch/schwedisch.

Sendeplatz

Montags ca. 23:10 Uhr auf SRF zwei