Arbeiten im Angesicht der Zensur: Theaterschaffen im Iran

  • Donnerstag, 28. August 2014, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 28. August 2014, 10:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 28. August 2014, 22:06 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Die Politik durchdringt alles: Iranische Theaterproduktionen spiegeln immer auch die eigene Situation im Land. Das ist momentan an Theaterfestivals in der Schweiz erlebbar. Iranische Theaterschaffende erzählen, wie sie arbeiten und leben.

Junge Frauen in blauen Kleidern gehen über eine Bühne
Bildlegende: Iranisches Theater in der Schweiz: Das Stück «Sâl Sâniye» am Zürcher Theater Spektakel. ZTS/Christian Altorfer

Die Menschen in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sind in ihrem Alltag Repressionen und Entbehrungen ausgesetzt. Wie macht man in einem solchen Kontext Theater? Momentan legen zwei grosse Schweizer Theaterfestivals den Fokus auf den Iran.

In «Reflexe» befragt Noëmi Gradwohl iranische Theaterschaffende. Sie erzählen, wie man im Angesicht der Zensur arbeitet und warum im Jahr eins nach der Regierung Ahmadinedjads sich in der freien Theaterszene Hoffnung breit macht.

Autor/in: Noëmi Gradwohl