Ein Buch über das Ende der Vernunft

  • Donnerstag, 21. August 2014, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 21. August 2014, 10:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 21. August 2014, 22:06 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Der Wahnsinn habe sich als gesellschaftliches Phänomen und als philosophische Fragestellung weitgehend erledigt, schreibt Daniel Strassberg im Buch «Der Wahnsinn der Philosophie». Der Zürcher Psychiater und Philosoph unternimmt eine geistige Reise zu den Abgründen, an denen die Vernunft endet.

Frau im Wahnsinn.
Bildlegende: J. H. Füssli: «Die wahnsinnige Kate» (1806/07). Wikimedia

Der Zürcher Psychiater und Philosoph Daniel Strassberg beschäftigt sich in seinem Buch «Der Wahnsinn der Philosophie, verrückte Vernunft von Platon bis Deleuze» mit den Grenzen der Vernunft, mit den Bereichen, wo sich die Suche nach dem Absoluten und nach dem Sinn allen traditionellen Wahrheitskriterien entzieht.

Die Romantik erfand als Gegenentwurf zum verwalteten Bürger Figuren, denen Zugang zum unendlichen Leben zugeschrieben wird, auf die der Bürger seine Sehnsüchte projizieren kann: das Genie, den Künstler und den Wahnsinnigen.

Gesellschaftsredaktor Raphael Zehnder unterhält sich mit Daniel Strassberg über die Grenzen des «vernünftigen» Erkenntnisprozesses.

Autor/in: Raphael Zehnder