George R. R. Martin – der Schöpfer von «Game of Thrones»

Heute Abend werden in Los Angeles die Primetime-Emmys vergeben. Die global erfolgreiche HBO-Serie «Game of Thrones» geht mit 19 Nominationen ins Rennen. Michael Sennhauser hat George R. R. Martin getroffen, den Mann, dessen Bücher die Grundlage für das historisierende Fantasy-Spektakel bilden.

Ein älterer, etwas fülliger Mann mit Käppi sitzt auf einem hölzernen Thron.
Bildlegende: George R. R. Martin: Der Schöpfer von «Game of Thrones» im Gespräch mit Michael Sennhauser. Keystone

«A Song of Ice and Fire» heisst die auf sieben Bände geplante epische Fantasy-Serie, mit deren mittlerweile fünf publizierten Büchern George R. R. Martin seit 1996 weltweit Millionen von Leserinnen und Lesern gefunden hat.

Im Gespräch erzählt der Autor, warum er gegenüber seinen Figuren keine Allmachtsfantasien hegt, obwohl er berüchtigt ist dafür, dass keine von ihnen ihres Lebens sicher sein kann.

Er spricht über seine geschichtlichen Inspirationsquellen, seinen Sprachgebrauch und darüber, wie schwer es ihm fällt, die richtigen Namen für die Figuren zu finden. Und er erklärt, warum er sich und andere Autoren in Gärtner und Architekten unterteilt.

Autor/in: Michael Sennhauser