Geschichten, die das Familienalbum verschweigt

Wir alle kennen noch die schönen alten Familienalben mit Fotos in Schwarzweiss. Doch diese idyllischen Bildern lassen auch viel aus. Genau für die Leerstellen interessiert sich der Schriftsteller Reinhard Jirgl – und füllt sie in seinem neuen Roman «Die Stille».

Jirgl erzählt darin, ausgehend von einem anonymen Familienalbum, jene Geschichten, die auf den Bildern nicht erscheinen – und entwirft auf diese Weise ein so facettenreiches wie intensives Panorama deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert, wie sie von den kleinen Leuten erlebt wurde.

Im Gespräch mit Barbara Basting erläutert Reinhard Jirgl sein Vorgehen.