Indische Geschichten erobern die englische Literatur

  • Mittwoch, 4. Februar 2009, 11:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. Februar 2009, 11:03 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 4. Februar 2009, 22:06 Uhr, DRS 2

Jhumpa Lahiri und Arinda Adiga sind zwei sehr unterschiedliche Schriftsteller. Gemeinsam ist ihnen ihre Verbundenheit mit Indien. Gemeinsam ist ihnen aber auch ihr Erfolg im englischsprachigen Raum.

Seit ihrem Debüt «Melancholie der Ankunft» verzaubert die in den USA lebende Jhumpa Lahiri, mit ihren subtilen, tief menschlichen und meist traurigen Liebesgeschichten ihre Leserinnen und Leser. Jetzt ist «Einmal im Leben», ein neuer Roman der Autorin mit indischen Wurzeln, auf deutsch erschienen.

Ganz anders, mit einem deftig-drastischen Schelmenroman - «Der weisse Tiger» - mit einem bitter-bösen Blick aufs heutige Indien hat der 34-jährige Arinda Adiga jüngst den britischen Man Booker-Prize gewonnen. Das Buch liegt bereits deutsch vor.

Diese höchst unterschiedlichen Bücher präsentieren die Kritikerinnen Jennifer Khakshouri und Christine Lötscher.

 

Moderation: Hans Ulrich Probst