Köpfe des 20. Jahrhunderts - der Mundartdichter Paul Haller

Sein Epos vom «Juramareili» oder sein sozialkritisches Liebesdrama «Marie und Robert» gehören nebst einem schmalen lyrischen Werk zum Eindringlichsten und Schönsten, was in Schweizer Mundart gedichtet worden ist: Paul Haller, Pfarrer und Schriftsteller aus dem aargauischen Brugg, 1882 geboren, 1920 aus dem Leben geschieden.

Vor Jahresfrist sind Hallers Schriften in einer schönen Ausgabe wieder aufgelegt worden. Der Schriftsteller Christian Haller - nicht verwandt - stellt Paul Hallers Bedeutung im Gespräch mit Hans Ulrich Probst vor; Michael Wolf liest Textproben.