Literatur im Gespräch Juli: Japans Leben zwischen den Welten

Der Reiz der Schattenwelt: Das Hin und Her zwischen realer Welt und Traumwelt ist in der japanischen Literatur ein gängiges Motiv.

Ein Mann sitzt auf einer japanischen Zeichnung auf einem Wal.
Bildlegende: In der japanischen Literatur sind die Figuren oft Reisende zwischen den Welten. Wikimedia

Auch in den beiden Gegenwartsromanen, die neu ins Deutsche übersetzt wurden: «Gottes Boot» von Ekuni Kaori und «Schwere Blumen» von Ikezawa Natzuki. Literatur Gespräch mit dem Japan-Experten Eduard Klopfenstein und dem Übersetzer Thomas Eggenberg.


Die besprochenen Bücher:
Kaori Ekuni. Gottes Boot. Übers. von Wolfgang Schlecht. Angkor Verlag, 2014.
Natsuki Ikezawa. Schwere Blumen. Übers. von Sabine Mangold. Abera Verlag, 2014.

Weitere Buchtipps von Eduard Klopfenstein:

Aono Soh. Mutter wo bist du. Roman. Übers. von Thomas Eggenberg. Berlin: be.bra Verlag, 2009.
Tanizaki Junichir. Lob der Meisterschaft. Übers. und kommentiert von Eduard Klopfenstein. Zürich: Manesse Verlag, 2010.
Shinji Ishii. Kuhtse, der Weizenstampfer. Roman. Übers. von Thomas Jordi. Berlin: be.bra Verlag, 2013.
Fukunaga Takehiko. Des Grases Blumen. Roman. Übers. von Otto Putz. Frankfurt am Main: Angkor Verlag, 2012.
Tanikawa Shuntarô. Fels der Engel. Gedichte zu Zeichnungen von Paul Klee. Übers. von Eduard Klopfenstein. Frauenfeld: Waldgut Verlag 2008.

Autor/in: Esther Schneider