Neu, jung und prägnant: «Mobbing» und «Die Namenlose»

In einem «Reflexe»-Literaturmagazin diskutieren die Kritikerinnen Sandra Leis und Christine Lötscher unter Leitung von Hans Ulrich Probst über zwei bemerkenswerte Neuerscheinungen. Dabei handelt es sich um zwei höchst gegensätzliche Bücher aus der Feder junger deutsch schreibender Autorinnen.

«Mobbing» von Annette Pehnt ist eine eindringliche, schnörkellose Fallstudie, «Die Namenlose»  von Jagoda Marinic eine poetisch hoch aufgeladene, ambitionierte Geschichte weiblicher Selbstvergewisserung.