«Sturz durch alle Spiegel» - eine Bestandesaufnahme

Achtzehn Jahre nach Max Frischs Tod legt seine älteste Tochter Ursula Priess (geb. 1943) eine «Bestandsaufnahme» vor. Es ist eine anschaulich und schonungslos geschilderte, ebenso unverwechselbare wie exemplarisch schwierige Vater-Tochter-Beziehung.

Distanz und Nähe überlagern sich und auch in Ursula Priess‘ Sprache und literarischem Zugriff sind Anklänge an manche Texte von Max Frisch unüberhörbar. Hans Ulrich Probst hat die in Norddeutschland und Berlin ansässige Autorin zum Gespräch getroffen.

Buchtipp:

Ursula Priess: Sturz durch alle Spiegel. Eine Bestandesaufnahme. Ammann Verlag, 2009.