50 Prozent mehr Lohn für die gleiche Arbeit

  • Samstag, 14. Dezember 2013, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 14. Dezember 2013, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 14. Dezember 2013, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 15. Dezember 2013, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Die Lohnerhöhung von fast 50 Prozent für den BVK-Chef liegt für viele schief in der Landschaft.

    50 Prozent mehr Lohn für die gleiche Arbeit

    Die fette Lohnerhöhung für den Chef der kantonalen Pensionskasse BVK sorgt in Zürich und darüber hinaus für rote Köpfe. Erst musste die Kasse vom Staat saniert werden - und kaum ist sie selbständig, soll der Chef fast 50 Prozent mehr Lohn bekommen und mehr verdienen als ein Regierungsrat.

    Für Politiker aller Couleur ist das ein Skandal - für die Verantwortlichen der Kasse ein üblicher Lohn.

    Michael Hiller

  • Weil mehr Daten öffentlich sind, werden Missstände häufiger aufgedeckt.

    «Früher verbreitet, heute nicht mehr akzeptiert»

    Lohnexzesse, Vetternwirtschaft und Filz in halböffentlichen Betrieben: Auch bei der Basler Kantonalbank und den Basler Verkehrsbetrieben wurden Missstände publik.

    Die Gesellschaft sei heute nicht korrupter als früher, sagt Jean-Pierre Méan von «Transparency International», einer Organisation, die gegen Korruption kämpft: «Was früher verbreitet war, wird heute aber nicht mehr akzeptiert.» Neue Technologien sorgten zudem dafür, dass Missstände schneller publik werden.

    Gaudenz Wacker

  • Auch Männer können Opfer von häuslicher Gewalt sein.

    Erstes Männerhaus der Schweiz ist jetzt auch ein Heim

    Auch Männer können in einer Beziehung unterdrückt und sogar geschlagen werden: Jedes vierte Opfer von häuslicher Gewalt ist männlich. Seit vier Jahren gibt es deshalb im Aargau das erste Schutzhaus für Männer, die von Gewalt betroffen sind.

    Nun hat die Institution vor kurzem eine kantonale Heimbewilligung erhalten. Sie kann damit bis zu zehn Personen gleichzeitig aufnehmen und auch mit den Opferhilfestellen zusammenarbeiten.

    Alex Moser

  • Sipho Mabona mit Modell-Elefanten.

    Ein lebensgrosser Elefant aus einem Stück Papier

    Der Luzerner Sipho Mabona hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Er ist Origami-Künstler, faltet die verrücktesten Dinge aus Papier und verkauft sie in die ganze Welt.

    Jetzt macht er sich an sein grösstes Werk: Im Kunstraum beim alten Radio-Sendeturm von Beromünster will er einen lebensgrossen Elefanten falten - aus einem Stück Papier von 15 auf 15 Meter Fläche.

    Beat Vogt

  • Der Stammtisch soll wieder zum Treffpunkt werden.

    Der Stammtisch soll wieder ein Treffpunkt sein

    Aus vielen Beizen ist der Stammtisch verschwunden. Einschränkungen wie das Rauchverbot oder auch die neuen, virtuellen Kommunikationsmittel haben diesem realen Treffpunkt zugesetzt.

    Nun will ein St. Galler den Stammtisch wiederbeleben: In acht Restaurants der Ostschweiz wurden spezielle Tische bezeichnet, an denen sich fremde Menschen näher kommen sollen. Regional Diagonal hat sich dazu gesetzt.

    Sascha Zürcher

Moderation: Thomas Heeb