Aids-Hilfe Basel fordert mehr Staat für Bordelle

  • Samstag, 10. Oktober 2009, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 10. Oktober 2009, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 11. Oktober 2009, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Die Aids-Hilfe beider Basel rüttelte diese Woche an einem Tabu. Sie fordert, dass der Staat sich für Bordelle engagiert und die Arbeitsbedingungen von Sexarbeiterinnen verbessert. Zum Beispiel mit einem staatlichen Bordell-Gütesiegel. Wie soll das funktionieren?

Ein Treffen mit der Präventionsfachfrau der Aidshilfe beider Basel, Nicole Wehrle, im Kleinbasler Rotlichtmilieu.

Beiträge

  • Basler Aids-Hilfe will Gütesiegel für Bordelle

    Bessere Gesundheit und mehr Sicherheit für Sexarbeiterinnen fordert die Aids-Hilfe beider Basel. Dies sei auch Aidsprävention argumentiert Nicole Wehrle, Präventionsfachfrau. Das Bundesamt für Gesundheit soll ein Qualitätslabel für Bordelle einführen.

    Beat Giger

  • Grösste Fondue-Caquelon-Fabrik am Ende

    100'000 Fondue-Caquelons produziert die Firma Landert pro Jahr. Ein Drittel im zürcherischen Embrach, den Rest in der Slowakei. Nach 100 Jahren kommt jetzt das Aus. Der Grund: Die Kosten in der Slowakei sind explodiert. Caquelons aus China werden die Lücke füllen.

    Michael Hiller

  • Trügerische Ruhe auf der Insel Ufenau

    Auf der idyllischen Klosterinsel hagelt es Einsprachen gegen die Pläne für ein Sommer-Restaurant von Stararchitekt Peter Zumthor. Nächstens fährt das letzte Schiff auf die Ufenau. Dann fällt sie in den Winterschlaf. Stille oder Aufschwung - das beschäftigt derweil Behörden und Juristen.

    Andrea Keller

  • Die Eiger-Nordwand für Nicht-Alpinisten

    Ein Wanderer, der mit Klettern und Bergsteigen nichts zu tun hat, findet sich in der Eiger-Nordwand wieder. Regional-Diagonal-Reporter Toni Koller als Versuchskaninchen für eine künftige Touristenattraktion im Berner Oberland.

    Toni Koller

  • Hans Liechti - Kunstsammler und Wirt

    Die Solothurner Stadt Grenchen hat diese Woche eine grosse Persönlichkeit verloren. Der Sohn eines Viehhändlers wurde ein engagierter Wegbereiter für moderne Kunst in der Schweiz. Diese Woche ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.

    Remo Vitelli hatte den vitalen Lebenskünstler erst kürzlich besucht.

    Remo Vitelli

Moderation: Michèle Scheidegger, Redaktion: Brigitte Hürlimann