Appenzell: Zwanzig Jahre Demokratie

  • Samstag, 24. April 2010, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 24. April 2010, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 25. April 2010, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Erst zwanzig Jahre ist es her, als die Männer im Kanton Appenzell Innerrhoden den Frauen einmal mehr das Stimmrecht verweigerten. «Regional-Diagonal» hört noch einmal zurück auf die Landsgemeinde im April 1990 und zeigt, welcher Prozess in den darauffolgenden Monaten stattfand.

Beiträge

  • Genug: In Arth wollen manche einen Wachstumsstopp

    Laut einer Standortstudie ist Zug einmal mehr Spitzenreiter, was die Wirtschaftsfreundlichkeit betrifft.

    Die Schattenseite: Normalverdiener können sich in Zug keine Wohnung mehr leisten, weichen darum auf umliegende Gemeinden aus mit dem Resultat, dass dort die Miet- und Kaufpreise für Immobilien in die Höhe schnellen. Einem Teil der Arther reichts aber nun  sie verlangen einen Wachstumsstopp.

    Miriam Eisner

  • Senza piombo – Benzintourismus umgekehrt

    Jahrzehntelang waren es Italiener, die für eine Tankfüllung gerne über die Grenze in die Schweiz fuhren weil hier das Benzin billiger ist. Plötzlich ist es umgekehrt schwacher Euro sei Dank. Für die Schweizer hat der Tanktourismus aber seine Tücken.

    Hanspeter Gschwend

  • AI - wie die Frauen zu ihrer Stimme kamen

    Man glaubt es kaum: Aber es sind erst knapp zwanzig Jahre her, seit Frauen im Kanton Appenzell Innerrhoden stimmen dürfen. Nach der legendären Landsgemeinde vor zwanzig Jahren, als die Männer das Stimmrecht für Frauen zum dritten Mal ablehnten, kippte das höchste Landesgericht den Entscheid.

    Regional-Diagonal macht eine Zeitreise und spricht mit den Frauen, die damals für ihr Stimmrecht kämpften.

    Roland Wermelinger

  • Stäcklibuebe - Vandalismus oder Brauchtum?

    In gewissen Regionen der Schweiz gehts nicht wie in Zürich am 1. Mai rund, sondern in der Nacht vorher. Dann nämlich sind die Stellbuben unterwegs, holen sich Blumentröge, Fensterläden oder Werkzeuge aus den Gärten und bringen es auf den Dorfplatz.

    Und stellen natürlich auch eine Maitanne auf mit den Namen der Angebeteten. Woher kommt der Brauch? Und: Ist er im Zeitalter der Botellóns noch angemessen?

    Remo Vitelli

Moderation: Michèle Scheidegger, Redaktion: Eric Send