Basel: Sind Hochhäuser schön?

  • Samstag, 26. Januar 2013, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 26. Januar 2013, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 26. Januar 2013, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 27. Januar 2013, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Die Stararchitekten Jacques Herzog (links) and Pierre de Meuron (rechts) versprechen der Stadt Basel «interessante Veränderungen».

    Basel: Sind Hochhäuser schön?

    Basel wächst in die Höhe. An mehreren Orten sind Hochhäuser geplant. Das Höchste soll der 178 Meter hohe Roche-Turm sein, gebaut von Herzog und De Meuron.

    Der ehemalige Basler Kantonsbaumeister übt nun Kritik an derart gigantischen Projekten: Ein Roche-Turm etwa verändere die Basler Stadtsilhouette weitaus mehr, als es den meisten bewusst sei.

    «Interessante Veränderungen»

    Der Stararchitekt Jacques Herzog kann diese Kritik nicht verstehen. Der Roche-Turm werde Basel auf eine interessante Art verändern, so Herzog: «Es wäre falsch, etwas Neues nur mit einfachen Schlagworten abzulehnen». (porr)

    Dieter Kohler

  • Eine um ein Stockwerk aufgestockte Häuserzeile in Zürich an der Müllerstrasse.

    Zürich: «Sanftes Aufstocken» statt Hochhäuser

    Einzelne Hochhäuser zu bauen bringe gar nicht so viel. Besser wäre es, ganze Stadtquartiere um ein Stockwerk aufzustocken. Dies besagt das Zürcher Swiss Real Estate Institute.

    «Wir waren beeindruckt, wie viel Volumen dies bringen könnte», sagt Peter Ilg. Er ist der Autor einer neuen Studie des Swiss Real Estate Institute in Zürich.

    Wohnraum für 100'000 Einwohner

    Das Institut hat die fünf grössten Städte der Schweiz untersucht und kommt zum Schluss. Ein einziges zusätzliches Stockwerk in viergeschossigen Wohnzonen schüfe Platz, gegen 100'000 neue Einwohner aufzunehmen. (porr)

    Michael Hiller

  • Tina Maze hält ihre Stöckli-Skier in die Kamera. Hier nach ihrem Sieg im Super G von Cortina d'Ampezzo am 20. Januar 2013.

    Schnelle Skier aus Wolhusen LU

    Tina Maze, die derzeit beste Skifahrerin der Welt, fährt auf Skiern der Schweizer Marke Stöckli. Ein Erfolg! Aber mit dem Erfolg von Maze steigen auch die Prämien, die Stöckli bezahlen muss.

    Stöckli ist die einzige Skifabrik in der Schweiz. Für den Rennsport investiert sie pro Jahr etwa 3 Millionen Franken, verrät CEO Beni Stöckli.

    Den Erfolg nicht über den Kopf wachsen lassen

    Der Werbeeffekt sei riesig, wenn Tina Maze ihre Skier in die Kamera halte, sagt Stöckli. Unterdessen ist Maze aber so erfolgreich, dass Stöckli ihre erfolgsabhängigen Prämien gegen oben limitieren musste. (porr)

    Miriam Eisner

  • Die Genfer Polizei kämpft gegen Einbrecherbanden, welche von französischen Hotels aus operieren, und wünscht sich bessere Personendaten von den französischen Hoteliers.

    Genfer Polizisten wollen französische Daten

    Allein im letzten Monat hat die Genfer Polizei 800 Einbrüche registriert. Die Einbrecher benutzen oft billige Hotels in Frankreich als Versteck. Nun fordert die Schweiz mehr Daten.

    Seit 20 Jahren müssen französische Hoteliers keine Ausweise mehr verlangen von ihren Gästen. Deshalb sind grenznahe Hotels ein ideales Versteck für Einbrecherbanden.

    Schweiz fordert Daten

    Für die Schweizer Behörden ist dies ein Ärgernis. Der Genfer Justizdirektor Pierre Maudet hat sogar Bundesrätin Simonetta Sommaruga um Hilfe angerufen. Die Genfer Polizei benötige dringend bessere Daten aus Frankreich. (porr)

    Patrick Mülhauser

Moderation: Gaudenz Wacker, Redaktion: Roman Portmann