Bellinzonas Cargo-Lokführer sorgen sich um ihre Jobs

  • Samstag, 27. Oktober 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 27. Oktober 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 27. Oktober 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 28. Oktober 2012, 17:20 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Bellinzonas Cargo-Lokführer sorgen sich um ihre Jobs

    Die Cargo-Lokführer in Bellinzona haben Angst. Sie fürchten um insgesamt 110 Jobs, weil die Lokdepots allenfalls umplatziert werden.

    Die «macchinisti» machen deshalb wieder mobil. 2008 waren sie mit ihrem Streik in Bellinzona erfolgreich, nun ist die Ausgangslage aber etwas anders. Wie stark die Jobs wirklich gefährdet sind, ist nämlich noch offen. Fakt aber ist: die wirtschaftliche Lage im Tessin ist angespannt. Da reicht ein blosses Gerücht, dass die Emotionen hoch gehen. (dp)

    Hanspeter Gschwend

  • Radiohilfe bei der Problemunterführung von St. Gallen

    Die Stadt St. Gallen hat beim Hauptbahnhof ein neues Verkehrsregime eingeführt. Dadurch wurde eine alte Unterführung zu einer Hauptunterführung umfunktioniert. Das Problem: sie hat weder Rolltreppe noch Lift.

    Das sorgt bei vielen Passagieren, insbesondere bei Gehbehinderten oder Personen mit Kinderwagen, für heftige Kritik. Regional-Diagonal schickte seinen Reporter zur Unterführung, damit er als Helfer in der Not diesen Leuten unter die Arme greifen konnte. (dp)

    Sascha Zürcher

  • Die lange, teure Geschichte des Zürcher Stadions

    Das neu geplante Fussballstadion in Zürich hat einen unglaublichen Leidensweg hinter sich. Nun soll es die Stadt 230 Millionen Franken kosten, die erste Version war für Zürich noch gratis.

    Die Chancen stehen gut, dass Zürich nun doch endlich ein neues Fussballstadion erhalten könnte. Klar ist aber, dass dieses Projekt die Stadt viel kostet. Das ursprüngliche Projekt mit Mantelnutzung hätte die Stadt nichts gekostet, das Projekt wurde nicht zuletzt wegen dem Schattenwurf beerdigt. Der Rückblick auf eine unglaubliche Geschichte.

    Michael Hiller

  • Luzern verliert mit dem «Anker» sein Volkshaus

    Das Hotel-Restaurant «Anker» in der Stadt Luzern ist ein monumentaler Bau in der Nähe des Bahnhofs. Das historische Zentrum der Zentralschweizer Arbeiterbewegung steht an einem Wendepunkt.

    Hinter der 100-jährigen Fassande des «Ankers» versteckt sich die Geschichte der Arbeiterbewegung in der Zentralschweiz. Die linke Genossenschaft, die das Luzerner Volkshaus betreibt, kann sich die Sanierung des Gebäudes nicht mehr leisten und muss verkaufen - an eine Immobiliengesellschaft. (dp)

    Beat Vogt

  • Der Verdruss der Aargauer Wählerschaft

    Die Bevölkerung ist an Wahlen kaum noch interessiert. Jüngstes Beispiel sind die Aargauer Wahlen mit einer Wahlbeteiligung von weniger als einem Drittel der Stimmberechtigten. Der Grund ist Desinteresse.

    Politbeobachter versuchten nach den Wahlen im Kanton Aargau die tiefe Stimmbeteiligung zu erklären. Die Ferien seien mitverantwortlich oder die Bevölkerung sei einfach zufrieden mit der Regierung. Anders tönt es auf der Strasse. Eine nicht repräsentative Umfrage von Regional-Diagonal bringt ganz andere Gründe auf den Tisch. (dp)

    Marco Jaggi

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Dario Pelosi