«Casa Marcello», das etwas andere Restaurant

  • Samstag, 22. Dezember 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 22. Dezember 2012, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 22. Dezember 2012, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 23. Dezember 2012, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Das «Casa Marcello» in Bern: Einblick in die warme Stube.

    «Casa Marcello», das etwas andere Restaurant

    Das Restaurant «Casa Marcello» unweit des Berner Bahnhofs ist die Stammbeiz der Randständigen. Und: hier sind diese Menschen nicht nur geduldet, sondern willkommen. Eine Ausnahme in der Beizenszene.

    Geführt wird die «Casa Marcello» seit 28 Jahren von Peter Michel. Sein Engagement für die Leute am Rand unserer Gesellschaft fusst in seiner eigenen Geschichte.

    Essen gibt er billig ab, in der Weihnachtszeit gar unentgeltlich. Geld erwirtschaftet er mit Getränken - vorwiegend Alkohol. Und den Menschen in seinem Lokal gibt er ein Zuhause. (peld)

    Toni Koller

  • Hasan Kanber und seine Basler Aleviten wollen integriert sein

    Basler Aleviten wollen nicht auffallen

    Die Aleviten in Basel sind eine religiöse Minderheit. Im Herbst wurden sie offiziell als kantonale Glaubensgemeinschaft anerkannt. Ein wichtiger Schritt für eine Gruppierung, welche unbedingt integriert sein will.

    Ihren Ursprung haben die Aleviten in der Türkei, wo sie aus dem Islam gewachsen sind. Ob sie als Muslime bezeichnet werden können oder nicht, da sind sie sich nicht einig.

    In Basel leben rund 7000 Aleviten. Ihr Hauptziel ist es, möglichst gut in die Gesellschaft integriert zu sein, und sie legen so auch Wert darauf, sich in der Öffentlichkeit unauffällig zu verhalten.

    Gaudenz Wacker

  • Minderheit Sekschüler an der Zürcher Goldküste

    Die gewöhnlichen Sekschülerinnen und -Schüler sind in den Gemeinden am rechten Ufer des Zürichsees eine Minderheit, weil die Jungen hier vor allem ins Gymnasium gehen müssen.

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Goldküstengemeinden weisen eine Mittelschulquote von fast 60 Prozent aus. Und wenn s doch nicht reichen sollte, folgt der Wechsel in die Privatschule.

    Für Herrliberg und Erlenbach hat dieser Umstand zur Folge, dass die beiden Gemeinden ihre Oberstufe zusammenlegen mussten, um einen Klassenzug führen zu können. (peld)

     

     

     

    Michael Hiller

  • Romedi Arquint kämpft für Sprachminderheiten

    Romedi Arquint - grosser Kämpfer für kleine Sprachen

    Romedi Arquint ist Rätoromane, war Pfarrer, Politiker und ist 70 Jahre alt. Er setzt sich für den Erhalt von kulturellen und sprachlichen Minderheiten ein.

    Romedi Arquint war Präsident der Lia Rumantscha, sass im Europarat und setzte sich dort für kulturelle Angelegenheiten ein. «Spracherhaltung ist ein wichtiges Gut und wer einsprachig ist, ist handicapiert», sagt Romedi Arquint. Der Kampf für den Erhalt kleiner Sprachen gehe weiter und sei eine «tolle Bereicherung des Lebens».

    Sascha Zürcher

  • Der Paukist als Einzelkämpfer im Orchester

    Wer oft allein ist, wird automatisch zur Minderheit. So auch der Paukist Alex Weber im Basler Kammerorchester. Dass er fehlt, fällt vor allem dann auf, wenn er etwas falsch macht.

    Der Paukist Alex Weber spielt mit dem Basler Kammerorchester an Weihnachten ein Oratorium, sitzt allein auf dem hintersten Platz des Orchesters. Er falle hier vor allem auf, wenn er einen «danebenpfeffere», lacht er.

    Die Grüppchen, welche sich im Orchester bildeten, seien nicht nur auf Register beschränkt. Dadurch fände er auch als Einzelkämpfer und musikalische Minderheit immer Anschluss. (peld)

    Alex Moser

Moderation: Matthias Baumer, Redaktion: Dario Pelosi